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Was passiert bei einem Stromausfall?

Technik · Lesezeit etwa 3 Minuten

Leuchtende Glühbirnen an Kabeln

Eine normale Solaranlage schaltet sich bei einem Stromausfall ab, auch wenn die Sonne scheint. Mit einem dafür ausgestatteten Wechselrichter lassen sich einzelne Geräte weiter versorgen. Nachts und bei trübem Wetter geht das nur mit einem Speicher.

Warum die Anlage abschaltet

Wenn das Netz ausfällt, arbeiten womöglich Techniker an den Leitungen. Damit dort kein Strom aus Ihrer Anlage ankommt, trennt sich der Wechselrichter automatisch vom Netz. Das passiert auch bei strahlendem Sonnenschein.

Notstromsteckdose: einzelne Geräte

Manche Wechselrichter haben eine Notstromfunktion eingebaut. Fällt das Netz aus, versorgen sie über eine eigene Steckdose oder einen abgesicherten Stromkreis ausgewählte Geräte, etwa Kühlschrank, Licht oder Router. Solange die Sonne scheint, geht das auch ohne Speicher. Scheint sie nicht, fehlt der Strom.

Sonne auf dem Dach heißt nicht automatisch Strom im Haus, wenn das Netz weg ist.

Ersatzstrom: das ganze Haus

Soll das ganze Haus weiterlaufen, trennt eine Umschaltung im Zählerschrank das Haus vom Netz, und Anlage und Speicher übernehmen die Versorgung. Je nach System schaltet das automatisch oder per Hand um. Nachts und bei trübem Wetter kommt der Strom dann aus dem Speicher.

Was davon zu Ihnen passt

Welche Geräte versorgt werden, wie viel Leistung zur Verfügung steht und ob automatisch umgeschaltet wird, hängt vom jeweiligen Wechselrichter und Speicher ab. In der Region sind längere Stromausfälle selten. Wer zu Hause arbeitet, Tiere hält oder medizinische Geräte betreibt, hat trotzdem gute Gründe, darüber nachzudenken. Wir besprechen das gern mit Ihnen.

Die Beiträge geben einen allgemeinen Überblick. Was für Ihr Haus gilt, klären wir beim Dachcheck.

Quelle: Fronius, Notstromlösungen (Herstellerbeispiel für Notstrom mit und ohne Batterie), abgerufen am 30. September 2026.